Zusammenkommen, zusammen weiter gehen

18.02.2019

Überregionales Treffen der DBU-Einzelmitglieder in Mannheim

Im zweiten Jahr in Folge kamen nun die Einzelmitglieder der Deutschen Buddhistischen Union zu einem bundesweiten Treffen zusammen. Diesmal vom 15. bis zu 17. Februar in Mannheim.

In freien Diskussionsgruppen befassten wir uns unter anderem mit dem Buddhismus im Westen, Umgang der DBU mit problematischen Themen, Umsetzung von buddhistischen Vorstellungen in die eigene Praxis und engagiertem Buddhismus. Vor dem Hintergrund der langwierigen Auseinandersetzung zwischen der DBU und der Mitgliedsgemeinschaft BDD (Diamantweg) wurden Wünsche zum weiteren Vorgehen diskutiert. Dabei kristallisierte sich heraus, dass die Mehrzahl der anwesenden Einzelmitglieder eine klare Entscheidung durch die DBU bezüglich der weiteren Mitgliedschaft des BDD wünschen.

Darüber hinaus wurde die Fragestellung "Zukunft der DBU" diskutiert. Versteht sich die DBU als reiner Interessensverband oder will sie sich perspektivisch stärker mit inhaltlichen Themen auseinandersetzen und buddhistische Werte in die Gesellschaft transportieren? Fühlen sich die Einzelmitglieder innerhalb der DBU gesehen und wertgeschätzt? Inwieweit können die Einzelmitglieder durch ihr Engagement, regionale Treffen und Mitarbeit in Arbeitsgruppen zu einer modernen, lebendigen und liberalen DBU beitragen?

Eingebettet waren die Diskussionsrunden in ein abwechslungsreiches Programm von geführten Meditationen, einem meditativen Spaziergang am sonnigen Rheinufer und ausgelassenen Pausengesprächen. Wie schon in Kassel wurde auch dieses Treffen getragen von der Vielfalt der Teilnehmenden, die aus verschieden Traditionen, mit vielschichtigen Praxiserfahrungen und unterschiedlichen Lebensbiographien zu einem tiefgründigen Austausch beitrugen.

Das Delegierten-Trio der Einzelmitglieder: Hendrik, Klaus und Anna Karolina.